Fahrer

Matteo Cairoli

Matteo Cairoli wurde am 1. Juni 1996 im norditalienischen Como geboren und startete seine Motorsportkarriere im Kartsport, ehe er 2012 nach einem viertägigen Fahrerkurs in die italienische Formel-Renault-2.0-Meisterschaft wechselte. 2013 wurde er Gesamtsiebter im Deutschen Formel-3-Cup, bevor er 2014 im italienischen Porsche Carrera Cup als 18-Jähriger auf Anhieb den Gesamtsieg feierte und damit einen Vertrag als Porsche-Nachwuchsfahrer erhielt.

Als Werksfahrer durchlief Cairoli in den Folgejahren nahezu das komplette Porsche-Programm: Carrera Cup Deutschland, Porsche Supercup, wo er 2016 Vizemeister wurde, sowie die European Le Mans Series und die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. 2017 gab er sein Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans, gemeinsam mit Christian Ried und Marvin Dienst im Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton Racing.

Den bis dahin grössten Erfolg seiner Karriere feierte er 2021 mit dem Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im legendären Manthey-Porsche “Grello”. 2024 wechselte er zu Lamborghini und war zeitweise Teil eines Hypercar-Projekts, das jedoch wieder eingestellt wurde, ehe er in der GT World Challenge Europe im Winward-Mercedes an der Seite von Maro Engel und Lucas Auer überzeugte.

2026 wagte Cairoli den Sprung in die DTM und übernahm bei Emil Frey Racing das Cockpit von Jack Aitken im Ferrari 296 GT3 Evo. Als Rookie legte er einen furiosen Saisonstart hin: Nach nur sechs Rennen stand er bereits zweimal auf der obersten Stufe des Podiums, darunter ein hart erkämpfter Sieg am Lausitzring, und übernahm die Führung in der Gesamtwertung.