Isack Hadjar, geboren am 28. September 2004 in Paris, entdeckte seine Leidenschaft fürs Motorsport durch den Animationsfilm “Cars” und erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Gokart. Aus einer Familie ohne Rennsport-Hintergrund stammend (seine Grosseltern und Eltern sind grösstenteils Ärzte und Physiker), gewann er bereits sein erstes Kartrennen 2012 und wechselte 2019 in die französische Formel 4.
Nach Stationen in der Formula Regional European und Asian Championship sowie der Formel 3 (2022, Vierter in der Gesamtwertung) überzeugte er Red-Bull-Nachwuchschef Helmut Marko im Mai 2021 mit einem Pole-Sieg-Schnellste-Runde-Wochenende in Monaco und wurde ins Red-Bull-Nachwuchsprogramm aufgenommen. In der Formel 2 verpasste er 2024 mit Campos Racing den Titel nur um 22,5 Punkte gegen Gabriel Bortoleto.
Sein Formel-1-Debüt 2025 für Racing Bulls begann herzzerreissend: Beim Grand Prix von Australien schied er bereits auf der Einführungsrunde nach einem Dreher aus und verliess sichtlich bewegt das Auto. Er fand danach zu konstanter Form und feierte beim Grand Prix der Niederlande in Zandvoort mit Platz drei sein erstes Podium, bei dessen Feier er vor lauter Freude die Pokalvase zerbrach. Mit 51 zu 38 Punkten setzte er sich gegen seinen damaligen Teamkollegen Liam Lawson durch und wurde für 2026 zu Red Bull Racing an die Seite von Max Verstappen befördert.
Hadjar besitzt sowohl die französische als auch die algerische Staatsbürgerschaft, da seine Eltern aus Algerien stammen.
Isack Hadjar in den News
-

Lawson und Tsunoda bleiben im Amt: Hadjars Ausfall zieht sich bis Monza hin
Die Rochade aus Zandvoort bleibt bestehen: Isack Hadjars Handverletzung heilt langsamer als erhofft, deshalb sitzen Lawson und Tsunoda…
-

Rochade im Red-Bull-Lager: Lawson vertritt verletzten Hadjar, Tsunoda kehrt bei Racing Bulls zurück
Eine Handgelenksverletzung in der Sommerpause stellt beide Red-Bull-Teams vor Zandvoort auf den Kopf.
-

Sechster Sieg für Antonelli in Spa: Ferraris VSC-Poker scheitert, Russell scheidet nach Hamilton-Kollision aus
Kimi Antonelli gewinnt einen Belgien-Grand-Prix, der ihm nie ganz geschenkt wurde. Zwischen einer frühen Safety-Car-Phase, einem cleveren Ferrari-Konter…

