Marco Rossi · F1-Korrespondent
Mercedes bestätigte im dritten Training seine Stärke in Spa – diesmal lagen Norris und Verstappen aber nur eine Zehntelsekunde hinter Antonellis Bestzeit.
Letzte Gelegenheit vor dem Qualifying: Im dritten und letzten freien Training vor der Startplatzvergabe fuhr Andrea Kimi Antonelli mit 1:45.990 erneut die Bestzeit – nahezu identisch mit seiner Zeit aus dem zweiten Training (1:45.944) und damit ein deutliches Zeichen, dass die Mercedes-Pace am Vortag kein Zufall war. Der Unterschied zum Samstag: Diesmal blieb die Verfolgerschar deutlich näher dran.
Mercedes-Doppelschlag, drei Autos innerhalb von 0,15 Sekunden
Hinter Antonelli reihten sich Lando Norris (0,139 Sekunden) und Max Verstappen (0,148 Sekunden) ein – die ersten drei Positionen trennten damit nur 0,148 Sekunden, deutlich enger als die 0,472 Sekunden Rückstand, mit denen Verstappen im zweiten Training noch auf Platz drei gelegen hatte. George Russell komplettierte mit Platz vier (0,367 Sekunden) ein starkes Bild für Mercedes: Beide Autos des Teams lagen unter den ersten vier.
Leclerc erholt sich, Audi bestätigt sich im Mittelfeld
Charles Leclerc kam nach seinem schwachen zweiten Training (Platz elf) wieder auf Rang sechs, blieb damit aber zum dritten Mal in Folge hinter Teamkollege Lewis Hamilton, der Fünfter wurde. Bei Audi liefen beide Autos deutlich besser als am Vortag: Nico Hülkenberg (Achter) und Gabriel Bortoleto (Neunter) fuhren sich zurück in die Top Ten, nachdem sie das zweite Training noch auf den Plätzen 17 und 13 beendet hatten.
Alonso vor Stroll, letzter Blick vor dem Qualifying
Am Ende des Feldes tauschten die beiden Aston-Martin-Piloten die Reihenfolge: Fernando Alonso wurde 21. (4,165 Sekunden Rückstand) und damit diesmal vor Lance Stroll, der als 22. 4,641 Sekunden fehlten – im zweiten Training war es noch umgekehrt gewesen. Mit drei Autos innerhalb von anderthalb Zehntelsekunden an der Spitze verspricht das Qualifying am Nachmittag die engste Session des bisherigen Wochenendes, auch wenn Trainingszeiten wegen unterschiedlicher Programme keine verlässliche Vorhersage für die Startaufstellung erlauben.





