Fahrer

Charles Leclerc

Charles Leclerc, geboren am 16. Oktober 1997 in Monte Carlo, sass bereits mit rund drei Jahren erstmals in einem Kart, auf der von der Familie Bianchi geführten Bahn in Brignoles. Sein Patenonkel Jules Bianchi, selbst Formel-1-Fahrer und 2015 an den Folgen eines Rennunfalls gestorben, war massgeblich daran beteiligt, Leclerc mit seinem heutigen Manager Nicolas Todt bekannt zu machen. 2010 wurde er als bis dahin jüngster Fahrer Sieger des Monaco-Kart-Cups, 2011 gewann er den CIK-FIA-Weltcup.

Über die Formel 3 (2015) und die GP3-Serie (Meister 2016) gewann Leclerc 2017 gleich in seiner Debütsaison die Formel 2, unter anderem mit einem Doppelsieg in Baku, nur wenige Tage nach dem Tod seines Vaters Hervé, der selbst in den 1980er-Jahren Formel 3 gefahren war. 2018 debütierte er für Sauber in der Formel 1, 2019 wechselte er zu Ferrari und gewann direkt in seiner ersten Saison beim Grand Prix von Belgien seinen ersten Rennsieg.

2022 wurde er hinter Max Verstappen Vizeweltmeister, seiner bislang besten Platzierung. 2024 gelang ihm mit dem Sieg beim Grand Prix von Monaco der erste Heimsieg eines monegassischen Fahrers seit 93 Jahren, ein Erfolg, den er selbst als Kindheitstraum bezeichnete.

Die Saison 2025 an der Seite von Lewis Hamilton verlief für Ferrari schwierig, Leclerc beendete sie dennoch als teaminterne Nummer eins auf Platz fünf der WM. Vor der Saison 2026 verlängerte er seinen Vertrag bis mindestens 2028. Seine Startnummer 16 wählte er nach seinem Geburtsdatum, da die Quersumme zusätzlich seine ursprünglich favorisierte Sieben ergibt. Sein jüngerer Bruder Arthur ist ebenfalls Rennfahrer.

Titel-Historie

Kart-Titel (1)

  • 2011: CIK-FIA KF3 World Cup

GP3-Serie (1)

  • 2016

FIA-Formel-2-Meisterschaft (1)

  • 2017