Fahrer

Arvid Lindblad

Arvid Lindblad, geboren am 8. August 2007 in Surrey, ist Sohn eines schwedischen Vaters und einer Mutter indischer Abstammung. Mit drei Jahren sass er erstmals auf einem Motocross-Bike, mit fünf wechselte er zum Kartsport auf der Bahn von Daytona Sandown Park. Ab seinem neunten Lebensjahr wurde er vom heutigen Formel-E-Weltmeister Oliver Rowland gefördert und gewann 2021, im Jahr seiner Aufnahme ins Red-Bull-Nachwuchsprogramm, sowohl die WSK Euro Series als auch den WSK Final Cup.

Nach Stationen in der italienischen Formel 4 (2022/23) und einem Sieg beim Formel-4-Rennen des Macau Grand Prix debütierte Lindblad 2024 in der Formel 3, wo er als 16-Jähriger zum jüngsten Rennsieger der Meisterschaftsgeschichte wurde und einen Heimdoppelsieg in Silverstone feierte. In der Formel 2 2025 gewann er als jüngster Fahrer überhaupt ein Rennen und wurde als zweitjüngster Fahrer nach Théo Pourchaire Pole-Setter, ehe er die Saison als Vierter beendete.

Aufgrund einer Sonderregelung erhielt er bereits mit 17 Jahren seine Superlizenz. Erste Formel-1-Kilometer sammelte er in Testfahrten sowie bei freien Trainingseinheiten für Red Bull, unter anderem beim Grand Prix von Grossbritannien und Mexiko. Im Dezember 2025 wurde er als Nachfolger von Isack Hadjar, der zu Red Bull Racing befördert wurde, für die Saison 2026 als Rennfahrer bei Racing Bulls bestätigt und ist damit der einzige Rookie im Feld.

Schon als Elfjähriger sagte er zu Lando Norris, der ihn damals im Kartsport beeindruckte: “Ich will, dass du dich an mich erinnerst.” Seine Startnummer 41 wählte er, weil sie im Motorsport selten vergeben ist und gleichzeitig an seine Initialen erinnert.