Fahrer

Alexander Rossi

Alexander Michael Rossi wurde am 25. September 1991 in Nevada City, Kalifornien, geboren und wuchs dort auf. Seine Motorsportlaufbahn begann im Kart, wo er 2005 den IKF Grand National-Titel in der 100cc-Yamaha-Klasse gewann und sich als Halbfinalist bei der Red Bull Formula One American Drivers Search unter mehr als 2000 Bewerbern in den Top Five platzierte. Der Wechsel ins Formelsport-Renngeschehen erfolgte 2006 ueber ein Stipendium der Skip Barber Racing School, wo er im Alter von 14 Jahren als juengster Fahrer in der Geschichte der Serie ein Rennen gewann und Dritter der Gesamtwertung wurde.

Rossis Aufstieg setzte sich in der Formula BMW USA fort, wo er 2007 fuer Apex Racing Dritter wurde. 2008 wechselte er zu EuroInternational und krönte eine dominante Saison mit zehn Siegen aus fünfzehn Rennen zum Titel in der Formula BMW Americas Championship, ehe er beim Formula BMW World Final in Mexico City auch den globalen Titel holte. Als Teenager zog er anschliessend nach Europa, um dort seine Formel-1-Ambitionen zu verfolgen. Über Stationen wie International Formula Master, GP3 und Formula Renault 3.5 (2011: Platz drei) arbeitete er sich bis in die GP2-Serie vor, wo er 2013 für EQ8 Caterham Racing und 2015 für Racing Engineering insgesamt vier Rennen gewann und 2015 Vizemeister hinter Stoffel Vandoorne wurde. Nach Erfahrung als Test- und Entwicklungsfahrer bei Caterham und Marussia debütierte er 2015 für das Manor Marussia F1 Team in fünf Grands Prix, mit Platz zwölf beim Heimrennen in Austin als bestem Resultat.

Da für 2016 kein Formel-1-Stammplatz zustande kam, kehrte Rossi in die USA zurück und ging für ein Team aus Andretti Autosport und Bryan Herta Autosport in der IndyCar Series an den Start. Gleich in seiner Rookie-Saison gelang ihm der grösste Coup seiner Karriere: der Sieg beim 100. Indianapolis 500 im Jahr 2016 dank cleverer Spritstrategie. 2017 kehrte er zu Andretti zurück und feierte mit dem Erfolg in Watkins Glen seinen ersten IndyCar-Sieg auf einem Roadcourse. Die Spielzeiten 2018 und 2019 waren statistisch seine erfolgreichsten in der Meisterschaft, mit Platz zwei respektive Platz drei in der Gesamtwertung. Auch abseits der IndyCar-Bühne bewies Rossi seine Vielseitigkeit: 2021 gewann er die 24 Stunden von Daytona für Wayne Taylor Racing an der Seite von Ricky Taylor, Filipe Albuquerque und Hélio Castroneves.

Zur Saison 2026 geht Alexander Rossi als Stammfahrer für Ed Carpenter Racing (ECR) in der IndyCar Series an den Start. Nach Jahren bei Andretti Autosport und Arrow McLaren sucht er bei ECR eine neue Plattform, um an seine bisherigen Erfolge, darunter acht IndyCar-Siege und über 30 Podiumsplatzierungen, anzuknüpfen. Für die kommende Saison liegt der Fokus klar darauf, das Team konstant im Spitzenfeld zu etablieren und erneut um Top-Platzierungen sowie um einen weiteren grossen Erfolg wie beim Indy 500 zu kämpfen.