Thomas Preining vor dem Sachsenring: Nur ein Punkt trennt ihn von Engel

DTM, 11. + 12. Rennen Nürburgring 2026 #91 Porsche 911 GT3 R (992), Manthey: Thomas Preining - picture by Gruppe C Photography
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Klaus Weber · DTM-Korrespondent

Mit zwei Podestplätzen beim Heimspiel von Manthey hat sich Thomas Preining zurück in den DTM-Titelkampf gefahren, vor dem vorletzten Saisonstopp am Sachsenring liegt nur noch ein Punkt zwischen ihm und Spitzenreiter Maro Engel.

Thomas Preining geht als Zweiter der DTM-Gesamtwertung in den vorletzten Saisonstopp 2026 am Sachsenring, nur einen Punkt hinter Maro Engel im Mercedes-AMG Team Ravenol. Möglich gemacht haben das ein zweiter und ein dritter Platz beim Heimrennen seines Teams Manthey, mit denen der Österreicher den Rückstand auf die Tabellenspitze innerhalb eines Wochenendes deutlich verkürzt hat.

Heimspiel als Wendepunkt

Das Rennwochenende bei Manthey war für Preining kein gewöhnlicher Auftritt. Vor heimischem Publikum lieferte der Porsche-Pilot zwei konstant starke Ergebnisse ab, Platz zwei im ersten und Platz drei im zweiten Lauf. Für die Meisterschaft bedeutete das einen deutlichen Punktegewinn innerhalb eines einzelnen Wochenendes.

Dass ausgerechnet das Heimrennen den Ausschlag gab, dürfte kein Zufall sein. Ein vertrautes Umfeld für Fahrer und Team dürfte dabei ebenso eine Rolle gespielt haben wie die zusätzliche Motivation vor heimischem Publikum.

Konstanz statt Ausreisser

DTM, 11. + 12. Rennen Nürburgring 2026 #91 Porsche 911 GT3 R (992), Manthey: Thomas Preining - picture by Gruppe C Photography
DTM, 11. + 12. Rennen Nürburgring 2026 #91 Porsche 911 GT3 R (992), Manthey: Thomas Preining – picture by Gruppe C Photography

Der Blick auf die Saison zeigt: Preinings Aufholjagd basiert nicht auf einem einzelnen Glücksfall, sondern auf einer Serie solider Resultate, die sich über mehrere Wochenenden zu einem knappen Rückstand verdichtet haben. Ein Punkt Abstand auf Engel bei zwei verbleibenden Saisonstopps bedeutet, dass praktisch jedes Rennwochenende noch titelentscheidend sein kann.

Einem Bericht zufolge stand Preining im Saisonverlauf nach einzelnen Kontakten auch in der Kritik. Dass er sich davon unbeeindruckt zurück an die Spitze gefahren hat, spricht für eine stabile Form von Fahrer und Team in den entscheidenden Wochen vor dem Saisonfinale.

Der Sachsenring als nächste Prüfung

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Der Sachsenring gilt im DTM-Feld als eine der anspruchsvollsten Strecken der Saison, eng, kurvenreich und mit wenig Raum für Fehler im Boxenstopp-Fenster. Für den Titelkampf zwischen Preining und Engel dürfte genau das entscheidend werden: Wer hier die Reifenabnutzung über die Renndistanz besser managt, sichert sich einen psychologischen wie sportlichen Vorteil vor dem Saisonfinale.

Mit nur einem Punkt Unterschied an der Spitze reicht am Sachsenring bereits eine kleine Differenz in Startplatz oder Boxenstopp-Timing, um die Tabellenführung zu wechseln. Preining geht als der Fahrer mit dem besseren Schwung in dieses Wochenende, ob das reicht, um Engel dauerhaft zu überholen, dürfte sich erst im direkten Duell auf der Strecke zeigen.

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