Fahrer

Maximilian Paul

Maximilian Paul, geboren am 14. Februar 2000 in Dresden, wuchs im familieneigenen Rennstall auf: Vater Tobias Paul war selbst als Rennfahrer aktiv und schraubte gemeinsam mit Freunden an eigenen Autos, sein Sohn schaute ihm dabei über die Schulter und packte schon früh mit an. Nach ersten Kartrennen startete Paul ab 2019 im ADAC GT Masters, zunächst für T3-HRT-Motorsport. Nach dessen Insolvenz gründeten Vater und Sohn das eigene Team Paul Motorsport, um die Karriere in Eigenregie voranzutreiben.

2021 gab Paul als Gaststarter im Lamborghini von T3 Motorsport sein DTM-Debüt am Red Bull Ring. 2023 folgte mit dem Grasser Racing Team seine erste reguläre DTM-Saison, kurzfristig als Ersatz für Mick Wishofer verpflichtet: Bereits bei seinem zweiten Renneinsatz gewann er auf regennasser Strecke am Nürburgring sein erstes DTM-Rennen, eine der grössten Überraschungen der Saison. Parallel bestritt er die International GT Open Meisterschaft für das Team Oregon.

2024 und 2025 ging Paul mit dem eigenen Team Paul Motorsport in der DTM an den Start, holte in Zandvoort seine erste Pole-Position (2024) und einen dritten Platz (2025) und machte sich als technisch versierter, selbst schraubender Fahrer einen Namen. Anfang 2026 beförderte ihn Lamborghini in den Werksfahrer-Kader, woraufhin Paul Motorsport in der DTM pausierte und Paul selbst zum Grasser Racing Team zurückkehrte, dort, wo er 2023 seinen ersten Sieg gefeiert hatte, nun als Teamkollege von Mirko Bortolotti.

Der Saisonauftakt 2026 verlief zunächst vielversprechend, ehe ihn beim ersten DTM-Rennen auf dem Norisring im Juli ein schwerer Unfall aus der Bahn warf: Nach einem Kontakt mit dem BMW von Kelvin van der Linde erlitt Paul einen Unterschenkelbruch sowie eine Fraktur an einem Lendenwirbel und musste operiert werden. Er befindet sich seither auf dem Weg der Besserung und kündigte eine baldige Rückkehr ins Cockpit an.