Fahrer

Thomas Preining

Thomas Preining, geboren am 21. Juli 1998 in Linz, ist der Sohn des Motorrad-WM-Fahrers Andreas Preining. Nach ersten Kart-Erfolgen und dem Titel als Junior-Kart-Europameister 2014 debütierte er 2015 im Formelsport, ehe eine geplatzte Sponsorenzusage seine Formel-4-Saison vorzeitig beendete. Über das Porsche-Nachwuchsprogramm fand Preining zurück auf die Überholspur: 2017 wurde er aus über 100 Bewerbern als neuer Porsche Junior ausgewählt und gewann 2018 mit zehn Siegen aus 14 Rennen den Porsche Carrera Cup Deutschland sowie den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Dubai.

2019 stieg er zum Porsche-Werksfahrer auf, startete im ADAC GT Masters sowie mit Gulf Racing in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und wurde mit seinen Teamkollegen jeweils Vierter bei den 1.000 Meilen von Sebring, dem 6-Stunden-Rennen von Fuji und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 2022 wechselte Preining mit dem Team von Timo Bernhard in die neu auf GT3-Fahrzeuge umgestellte DTM und sorgte am Norisring für den ersten Porsche-Sieg der Seriengeschichte, ein zweiter Erfolg am Red Bull Ring folgte im selben Jahr.

2023 wechselte der Linzer zum neu in die DTM eingestiegenen Porsche-Kundenteam Manthey EMA und wurde nach drei Saisonsiegen und fünf weiteren Podestplätzen erster Porsche-Champion und erster österreichischer Titelträger der DTM-Geschichte, mit Manthey EMA gewann er zugleich die Team- und mit Porsche die Herstellerwertung. 2024 sicherte er sich mit einem Sieg am Lausitzring den fünften Platz der Gesamtwertung, 2025 stand er fünfmal auf dem Podium und verpasste Platz vier nur um zehn Punkte.

Zur Saison 2026 geht Preining bereits im vierten gemeinsamen Jahr mit Manthey EMA an den Start, mit Ricardo Feller bekommt er einen neuen, ebenfalls DTM-erfahrenen Teamkollegen. Parallel bestreitet der Porsche-Werksfahrer mit Manthey ausgewählte Langstreckenrennen der IMSA-Serie in den USA, darunter die 24 Stunden von Daytona.

Titel-Historie

DTM-Fahrertitel (1)

  • 2023