Sting Ray Robb wurde am 3. September 2001 in Idaho geboren und kam bereits im Alter von fünf Jahren erstmals mit dem Kartsport in Berührung. Schon mit acht Jahren startete er national in der Cadet-Klasse, ehe er sich über die Junior-Kategorien nach vorne arbeitete: 2015 krönte er eine aussergewöhnlich starke Saison mit dem Titel in der Rotax Junior Max National Championship und gewann zudem die Florida Winter Tour, die CanAm Championship sowie die Challenge of the Americas, was ihm den Ruf einer regelrechten Kart-Triple-Crown einbrachte. Zusätzlich vertrat er die USA bei internationalen Rennen in Spanien, Portugal und Italien. Der zweite Platz beim Karts to Car Scholarship Shootout 2015 verschaffte ihm ein Stipendium für die Skip Barber Race Series und ebnete damit den Wechsel auf vier Räder.
Ab 2017 sammelte Robb in der Pro Mazda Championship erste Erfahrungen im offenen Formelsport, zunächst für World Speed Motorsports, ein Jahr später für Team Pelfrey. Nach Platzierungen im Mittelfeld wechselte er 2019 zu Juncos Racing in die Indy Pro 2000 Championship, wo er sich mit mehreren Podien in die Spitzengruppe fuhr. 2020 folgte der grosse Durchbruch: Mit sieben Siegen, fünf Pole-Positions und elf Podestplätzen sicherte er sich den Meistertitel der Indy Pro 2000 Championship und komplettierte dabei als einziger Fahrer sämtliche Rennrunden der Saison. Der nächste Schritt führte ihn 2021 zunächst mit Juncos Racing, dann 2022 mit Andretti Autosport in die Indy Lights, wo er nach einem Sieg in Laguna Seca und acht weiteren Podien Vizemeister hinter Linus Lundqvist wurde.
Diese Erfolge ebneten Robb 2023 den Weg in die NTT IndyCar Series, wo er für Dale Coyne Racing mit Rick Ware Racing im Chevrolet mit der Startnummer 51 sein Debüt gab und die Saison auf Platz 23 der Gesamtwertung beendete. 2024 wechselte er zu A.J. Foyt Racing und pilotierte den Chevrolet mit der Nummer 41. Höhepunkte dieser Saison waren 23 geführte Runden beim 108. Indianapolis 500 sowie ein Karriere-Bestergebnis von Platz neun beim Lauf auf dem World Wide Technology Raceway. Beide Stationen zeigten, dass Robb auch im am härtesten umkämpften Feld der amerikanischen Rennserien konkurrenzfähig ist und sich stetig weiterentwickelt.
Für die Saison 2026 kehrt Sting Ray Robb zu Juncos Hollinger Racing zurück, dem Team, mit dem er einst seinen Indy-Pro-2000-Titel errang, und übernimmt dort als Stammfahrer den Chevrolet mit der Startnummer 77. Die Wiedervereinigung mit Ricardo Juncos, die bereits 2025 begann, soll Robb die nötige Kontinuität geben, um an frühere Erfolge anzuknüpfen und sich dauerhaft im vorderen Mittelfeld der IndyCar Series zu etablieren. Nach seinen Erfahrungen bei Dale Coyne Racing und A.J. Foyt Racing bringt er mittlerweile mehrere Jahre IndyCar-Erfahrung mit, die ihm 2026 helfen sollen, konstantere Ergebnisse einzufahren und sich als verlässlicher Punktesammler für Juncos Hollinger Racing zu profilieren.
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