Casey James Mears wurde am 12. März 1978 in Bakersfield, Kalifornien, geboren und wuchs in einer der bekanntesten Rennfahrerfamilien der USA auf: Sein Vater Roger Mears war IndyCar- und Offroad-Veteran, sein Onkel Rick Mears viermaliger Sieger des Indianapolis 500. Den Einstieg in den Motorsport fand Casey 1991 im Kart, bevor er bereits ein Jahr später in die SuperLites Off-Road Series wechselte und dort mehrere Top-Drei-Ergebnisse einfuhr. 1994 stieg er in Sprint Cars um und wurde Dritter in der Jim Russell USAC Triple Crown Championship, ehe er die Meisterschaft im Folgejahr 1995 tatsächlich gewann.
Von den Sprint Cars aus führte sein Weg ins amerikanische Open-Wheel-Programm: Zwischen 1996 und 2000 fuhr Mears in der Indy Lights-Serie, wurde 1999 Vizemeister und feierte 2000 in Houston seinen ersten Laufsieg. Im selben Jahr debütierte er für Team Rahal in der CART Series und erzielte mit Platz vier in Fontana sein bestes Resultat in diesem Umfeld. 2001 folgte der Sprung ins NASCAR-Lager mit dem Debüt in der Busch Series für Cicci-Welliver Racing, bevor Chip Ganassi Racing ihn 2003 überraschend für den No. 41 Target Dodge in der Cup Series verpflichtete und ihm parallel mehrere ARCA-Siege ermöglichte.
Die grössten Meilensteine seiner Karriere folgten in den Jahren danach: 2006 gewann Mears gemeinsam mit Scott Dixon und Dan Wheldon für Chip Ganassi Racing die Rolex 24 at Daytona in der Gesamtwertung, als erster vollzeitiger NASCAR-Fahrer überhaupt. Im selben Jahr wurde er Zweiter beim Daytona 500 und schloss die Cup-Saison auf Platz 14 der Gesamtwertung ab. 2007 krönte er seine Karriere in der Cup Series mit dem Sieg beim Coca-Cola 600 in Charlotte, gefahren im No. 25 Chevrolet für Hendrick Motorsports, bis heute sein einziger Cup-Series-Erfolg.
Für die Saison 2026 ist Casey Mears als Stammfahrer bei Garage 66 gemeldet, wo er den No. 66 Ford Mustang Dark Horse in der NASCAR Cup Series pilotiert, eine Nummer, mit der er einst seine Busch-Series-Karriere begann. Nach Jahrzehnten in Stock Cars, Offroad-Rennen und Stadium Super Trucks bringt er in dieser Rolle viel Erfahrung aus verschiedensten Disziplinen mit und dürfte für Garage 66 als konstanter Bezugspunkt im Fahrerkader dienen, während das Team versucht, sich im hart umkämpften Cup-Feld weiter zu etablieren.
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