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Proton Competition

Proton Competition wurde vom luxemburgischen Rennfahrer Christian Ried gegründet und hat sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil des internationalen Sportwagensports entwickelt. Aus einem kleinen Kundenteam heraus, das zunächst in nationalen und regionalen GT-Serien antrat, wuchs das Team Schritt für Schritt in die grossen internationalen Buehnen hinein, bis hin zum FIA World Endurance Championship. Die enge Verbindung zu Porsche zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Teamgeschichte und prägt bis heute die technische Ausrichtung und Philosophie des Rennstalls.

Ein Kapitel, das Proton Competition von vielen anderen Kundenteams unterscheidet, ist die enge familiäre Verwurzelung des Teams. Anders als viele Konkurrenten, die als reine Firmenkonstrukte entstanden, blieb der Rennstall über die gesamte Entwicklung hinweg stark von der Persönlichkeit seines Gründers geprägt, der selbst regelmässig im eigenen Auto sass und so eine seltene Doppelrolle als Teamchef und aktiver Fahrer einnahm. Diese Kontinuität zwischen Fahrerkabine und Kommandostand hat dem Team über Jahre hinweg eine Stabilität verliehen, die in der schnelllebigen Sportwagenszene keineswegs selbstverständlich ist.

Die vielleicht sichtbarste Erfolgsphase des Teams war eng mit dem Einsatz von Porsche-GT-Fahrzeugen in der WEC verknüpft, wo Proton Competition regelmässig um Klassensiege und Podestplatzierungen mitfuhr. Fahrer wie Christian Ried selbst sowie wechselnde internationale Besetzungen sorgten in mehreren Saisons für konstante Ergebnisse in der GTE-Kategorie und trugen so zum Ansehen des Teams als verlässliche Grosse im GT-Feld bei. Auch der Schritt in die Top-Klasse der WEC unterstrich den sportlichen Ehrgeiz, sich nicht dauerhaft auf einer Stufe auszuruhen.

In der aktuellen Ära führt Christian Ried das Team weiterhin als Teamchef und prägt damit nach wie vor persönlich die strategische Ausrichtung von Proton Competition. Das Fahreraufgebot wird von einer Mischung aus erfahrenen Sportwagenpiloten und aufstrebenden Talenten getragen, die dem Team sowohl Routine als auch frischen Antrieb verleihen. Mit Blick auf die Saison 2026 richtet sich der Fokus darauf, die bisherige Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend dichteren und technisch anspruchsvollen Umfeld zu behaupten und die naechste Entwicklungsstufe des Programms einzuleiten.

Proton Competition steht damit exemplarisch für ein Team, das aus bescheidenen Anfängen heraus kontinuierlich gewachsen ist, ohne dabei seine ursprüngliche Identität zu verlieren. Die Kombination aus langjähriger Porsche-Nähe, familiärer Fuehrungsstruktur und sportlichem Ehrgeiz bildet die Basis, auf der auch die kommenden Jahre in der WEC aufgebaut werden sollen.