Jonas Ried wurde am 14. März 1997 in Freiburg im Breisgau geboren und wuchs in einer Familie auf, die dem Motorsport seit jeher verbunden war. Bereits im Alter von acht Jahren sass er zum ersten Mal in einem Kart, und schnell zeigte sich ein Talent, das über die regionalen Clubrennen im Südwesten Deutschlands hinauswies. Die Faszination für schnelle Kurven und enge Zweikämpfe liess ihn nie mehr los, und so wurde aus dem Hobby rasch ein ernsthaftes sportliches Projekt, das die gesamte Familie mittrug.
Der Weg durch die Nachwuchsserien verlief für Ried in typischer Manier für einen ambitionierten deutschen Fahrer: Nach erfolgreichen Jahren im Kart wechselte er in die Formelklassen, sammelte dort wichtige Erfahrung im Umgang mit Abtrieb und Reifenmanagement und fand schliesslich den Weg in den GT3-Sport, der ihm die Tür zu den grossen Langstreckenklassikern öffnete. Dieser Schritt erwies sich als entscheidend, denn die Kombination aus Renntempo und taktischem Verständnis, die er sich in den GT-Boliden aneignete, bildete das Fundament für seinen späteren Einstieg in die FIA WEC.
Zu den bisher grössten Erfolgen seiner Karriere zählt der Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2023, den er im Rahmen eines Einsatzes für ein privates GTE-Team feierte und der ihm internationale Anerkennung einbrachte. Bereits ein Jahr zuvor, 2022, hatte er mit starken Ergebnissen in der European Le Mans Series auf sich aufmerksam gemacht und damit die Basis für seinen Sprung in die WEC gelegt. Diese Resultate festigten seinen Ruf als zuverlässiger und schneller Fahrer, der auch unter Druck konstante Rundenzeiten liefert.
In der Saison 2026 geht Jonas Ried für ein etabliertes Team in der FIA WEC an den Start, wo er gemeinsam mit einem erfahrenen Teamkollegen im Cockpit sitzt. Ziel der Kampagne ist es, an die starken Leistungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen und regelmässig um Podestplätze in der Gesamtwertung mitzufahren. Für Ried, der sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat, steht damit eine Saison an, in der er zeigen will, dass er auch auf höchstem internationalem Niveau zu den konstantesten Fahrern seines Feldes zählt.
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