Fahrer

Vladislav Lomko

Vladislav Lomko wurde am 14. März 1997 in Wolgograd geboren und wuchs in einer Familie auf, die dem Motorsport von klein auf zugetan war; sein Vater betrieb eine kleine Kart-Werkstatt, in der Lomko bereits als Sechsjähriger die ersten Runden drehte. Aus diesem informellen Einstieg entwickelte sich schnell eine ernsthafte Leidenschaft, die ihn in die russischen Kart-Meisterschaften führte, wo er sich in verschiedenen Altersklassen gegen die nationale Konkurrenz behauptete und erste überregionale Aufmerksamkeit erlangte.

Der Sprung in die Formelserien folgte konsequent: Lomko durchlief mehrere europäische Nachwuchsklassen, sammelte dort wichtige Erfahrung im Umgang mit Abtrieb und Reifenmanagement und wechselte schliesslich in den GT3-Bereich, wo ihm der endgültige Durchbruch gelang. Über gezielte Einsätze in internationalen GT-Meisterschaften empfahl er sich für höhere Aufgaben und erhielt schliesslich die Gelegenheit, in der FIA WEC zu debütieren, dem Langstrecken-Pendant zur Formel 1 auf höchstem Niveau.

Zu den bislang grössten Erfolgen seiner Karriere zählt ein Klassenpodium bei den 24 Stunden von Le Mans 2023, das er im Rahmen eines privaten GT-Teams erreichte und das seinen Namen erstmals einem breiteren internationalen Publikum bekannt machte. Bereits ein Jahr zuvor, 2022, hatte er mit einem starken Saisonverlauf in der European Le Mans Series auf sich aufmerksam gemacht und dabei mehrfach unter den besten drei Fahrern seiner Kategorie ins Ziel gebracht, was ihm den Ruf eines zuverlässigen und schnellen Langstrecken-Piloten einbrachte.

In der Saison 2026 tritt Vladislav Lomko für ein etabliertes Kundenteam in der FIA WEC an, wo er sich gemeinsam mit seinem Teamkollegen erneut in der GT-Klasse behaupten will. Ziel ist es, an die starken Resultate der vergangenen Jahre anzuknüpfen und über die gesamte Saison hinweg konstant um Podestplätze mitzufahren. Für Lomko, der sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat, gilt 2026 als weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Prototypen-Perspektive innerhalb der Weltmeisterschaft.