Carlos Sainz, geboren am 1. September 1994 in Madrid, ist der Sohn des zweifachen Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz senior. Zusammen mit Max Verstappen gehört er zu den ersten beiden Formel-1-Fahrern, die erst nach dem Tod Ayrton Sennas 1994 geboren wurden. Über den Kartsport, in dem er unter anderem den Junior Monaco Kart Cup gewann, kam er 2010 ins Nachwuchsprogramm von Red Bull.
2014 gewann er die Formel-Renault-3.5-Serie vor Pierre Gasly, 2015 debütierte er für Toro Rosso in der Formel 1, an der Seite von ebenjenem Verstappen. Nach Stationen bei Renault wechselte er 2019 zu McLaren, wo er seinen Kindheitshelden Fernando Alonso ersetzte, und sammelte dort mehrere Podestplätze.
2021 wechselte er zu Ferrari an die Seite von Charles Leclerc. Nach einer sieglosen ersten Saison gewann er 2022 in Silverstone seinen ersten Grand Prix, es folgten weitere Siege in Singapur (2023) sowie Australien und Mexiko-Stadt (2024), wobei er jenes Jahr trotz einer Blinddarmoperation mit persönlicher Karriere-Bestmarke von 290 Punkten und Rang fünf in der WM abschloss. Als Abschiedsgeschenk überliess ihm Ferrari das Chassis seines ersten Siegerautos von 2022.
Nach der Verpflichtung von Lewis Hamilton bei Ferrari wechselte Sainz 2025 zu Williams an die Seite von Alexander Albon und feierte in Aserbaidschan sein erstes Podium für das Team, womit er nach Alain Prost als erst zweiter Fahrer der Geschichte für Ferrari, McLaren und Williams auf dem Podium stand. Seit Februar 2025 ist er zudem Direktor der Fahrervereinigung GPDA. Sainz ist bekennender Anhänger von Real Madrid und leidenschaftlicher Sammler von Ferrari-Fahrzeugen.
Titel-Historie
Formel-Renault-3.5-Serie (1)
- 2014
Carlos Sainz in den News
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