Fahrer

Fernando Alonso

Fernando Alonso, geboren am 29. Juli 1981 im spanischen Oviedo, sass erstmals mit drei Jahren in einem Kart, das sein Vater eigentlich für seine ältere Schwester Lorena gebaut hatte, die jedoch das Interesse daran verlor. Nach drei spanischen Junioren-Meistertiteln in Folge (1993-1995) gewann er 1999 in seiner ersten Auto-Rennserie, dem Euro Open by Nissan, auf Anhieb den Titel.

2001 debütierte er für Minardi in der Formel 1, 2003 wurde er bei Renault zum bis dahin jüngsten Pole-Setter sowie Rennsieger der Geschichte. 2005 und 2006 gewann er als erster Spanier und damals jüngster Weltmeister aller Zeiten zwei Titel in Folge, was in seiner Heimat das Phänomen “Alonsomanía” auslöste. Es folgten Stationen bei McLaren, wieder Renault und Ferrari (2010-2014), wo er dreimal, darunter 2012 nach einer Aufholjagd mit nur drei Punkten Rückstand, Vizeweltmeister wurde, ohne den ersehnten dritten Titel zu erreichen.

Nach seinem ersten Rücktritt aus der Formel 1 Ende 2018 wechselte er in den Langstreckensport und gewann mit Toyota 2018 und 2019 jeweils die 24 Stunden von Le Mans, dazu sicherte er sich in der Supersaison 2018/19 den Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft sowie 2019 die 24 Stunden von Daytona, bis heute der einzige Fahrer, der sowohl einen Formel-1- als auch einen WEC-Titel gewonnen hat. 2021 kehrte er zu Alpine in die Formel 1 zurück, 2023 wechselte er zu Aston Martin, wo ihm mit acht Podien in seiner ersten Saison und Platz vier in der WM eine bemerkenswerte Wiederbelebung seiner Karriere gelang.

2022 stellte er den Rekord für die meisten Formel-1-Starts auf, 2024 wurde er beim Grand Prix von Mexiko als erster Fahrer der Geschichte zum 400. Mal an den Start gegangen. Seine Startnummer 14 trägt er seit 1996, als er im Alter von 14 Jahren am 14. Juli mit einem Kart derselben Nummer den Kart-Weltmeistertitel gewann. Alonso ist seit 2005 UNICEF-Botschafter und managt über seine Firma A14 Management unter anderem die Karriere von Gabriel Bortoleto.

Titel-Historie

Formel 1 (2)

  • 2005
  • 2006

WEC (1)

  • 2018/19