Joshua Michael Bilicki wurde am 3. Juni 1995 geboren und wuchs in Dousman im US-Bundesstaat Wisconsin auf, wo er bereits im Alter von vier Jahren beim Badger Kart Club mit dem Kartsport begann. Über Kid-Karts und die Yamaha-100cc-Klasse arbeitete er sich rasch zu den leistungsstärkeren 80cc-Shifter-Karts vor und sammelte dort zahlreiche regionale und nationale Siege, darunter 2008 den Erfolg bei den SKUSA Super-Nationals in Road America gegen internationale Konkurrenz. 2011 wechselte er in die 125cc-Shifter-Kart-Klasse, ein Jahr später wurde er vom Team Andrew Chase Racing-PCR unter Vertrag genommen und trat in der Midwest Shifter Kart Series an.
Parallel zum Kartsport wagte Bilicki 2011 im Alter von fünfzehn Jahren den Sprung in den Sportwagenrennsport und startete in der SCCA-Spec-Miata-Klasse, wo er bereits im ersten Jahr zwei Pole-Positions, vier Top-5-Platzierungen und drei Podestplätze einfuhr. Nach dem Erwerb seiner nationalen Rennlizenz 2012 trat er in der SCCA Majors Tour an und qualifizierte sich bei jedem Versuch für die renommierten SCCA National Championship Runoffs; im selben Jahr gab er zudem sein Debüt in einem Area Sportsman Stock Car auf dem Jefferson Speedway. 2015 folgte mit dem Einstieg in die IMSA Continental Tire Sportscar Challenge sein erstes professionelles Sportwagenjahr, bevor er 2016 mit Obaika Racing in Road America sein NASCAR-Debüt in der Xfinity Series feierte.
Zu den grössten Erfolgen seiner Karriere zählt der Klassensieg bei den 25 Hours of Thunderhill 2016, den Bilicki in der E1-Klasse mit einem Mazda Global MX-5 Cup für Trim-Tex Racing gemeinsam mit Joe Koenig, Britt Casey Jr. und Cameron Cassels erreichte. In den nationalen NASCAR-Serien hat er sich seither über 250 Starts in der Cup Series, der Xfinity Series, heute O’Reilly Auto Parts Series, sowie der Craftsman Truck Series erarbeitet und sich dabei als zuverlässiger Fahrer auf Rundstrecken und Strassenkursen einen Namen gemacht.
Für die Saison 2026 tritt Josh Bilicki als Stammfahrer für Garage 66 in der NASCAR Cup Series an. Nach Jahren als vielseitiger Teilzeitfahrer soll ihm die feste Rolle im Cockpit die Chance geben, seine auf Strassenkursen gewonnene Erfahrung über eine komplette Saison einzubringen und sich dauerhaft im Spitzenfeld zu etablieren.
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