Marius Fossard wuchs in einer Kleinstadt nahe Lyon auf, wo sein Vater eine Kart-Werkstatt betrieb und ihn schon als Kind mit dem Motorsport in Berührung brachte. Bereits mit sieben Jahren sass er zum ersten Mal in einem Kart, und die Faszination liess ihn nie wieder los. Die Wochenenden verbrachte die Familie auf regionalen Kartbahnen, wo Fossard rasch technisches Verständnis und Renninstinkt entwickelte, lange bevor er an nationalen Meisterschaften teilnahm.
Der Weg durch die Nachwuchsserien verlief für Fossard klassisch, aber konsequent: Nach mehreren Jahren im Kartsport wechselte er in die französische Formel-4-Szene und sammelte dort erste Erfahrungen im Formelsport. Über die Formel Renault Eurocup fand er schliesslich den Anschluss an die GT3-Welt, wo er als Gentleman- und später als Werksfahrer in verschiedenen Kundenteams Fuss fasste. Dieser Umstieg vom Formelsport in die GT-Kategorie ebnete ihm den Weg in die Langstrecken-Szene und schliesslich in die FIA WEC.
Zu den bislang grössten Erfolgen seiner Karriere zählt der Klassensieg in der LMGTE Am bei den 24 Stunden von Le Mans 2022, den er im Rahmen eines privaten Kundenteams erzielte. Ein Jahr später, 2023, sicherte er sich zudem den Vizemeistertitel in der FIA WEC-Wertung seiner Klasse, ein Ergebnis, das seinen Ruf als konstanten und zuverlässigen Langstreckenfahrer festigte. Diese Erfolge brachten ihm zunehmend Aufmerksamkeit grösserer Teams und öffneten die Tür zu prestigeträchtigeren Engagements.
In der Saison 2026 startet Marius Fossard für ein etabliertes Team in der FIA WEC, wo er sich gemeinsam mit seinem Teamkollegen das Ziel gesetzt hat, in der Gesamtwertung der Klasse um die vorderen Plätze zu kämpfen. Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre sieht er die neue Saison als weiteren Schritt in seiner Entwicklung als Langstreckenpilot und hofft, mit konstanten Ergebnissen an die starke Form von 2022 und 2023 anzuknüpfen.
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