Fahrer

Riccardo Agostini

Riccardo Agostini wurde in Italien geboren und fand, wie viele seiner Landsleute im Motorsport, seinen Einstieg über den Kartsport. Schon früh zeigte sich dort sein Gespür für Renndistanzen und Reifenmanagement, Eigenschaften, die später zu seinem Markenzeichen in den Langstreckenserien werden sollten. Der Weg vom Kart in die Formelklassen verlief für ihn typisch italienisch geprägt, mit Stationen in nationalen und internationalen Nachwuchsserien, in denen er sich Stück für Stück an die grossen Bühnen des Motorsports heranarbeitete.

Über die Formel- und GT-Nachwuchsserien fand Agostini schliesslich seinen Weg in den GT3-Sport, wo er sich als vielseitiger und konstanter Fahrer einen Namen machte. Sein technisches Verständnis und seine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Fahrzeugkonzepte öffneten ihm die Tür zu Werksprogrammen und schliesslich zum Einstieg in die FIA World Endurance Championship, wo Langstreckenrennen mit ihren taktischen Anforderungen und dem Zusammenspiel im Team seinen fahrerischen Stärken besonders entgegenkamen.

In seiner bisherigen Karriere konnte Agostini bereits einige bemerkenswerte Resultate einfahren, die seinen Ruf als zuverlässiger Langstreckenpilot festigten. Besonders in den vergangenen Jahren gelang es ihm, sich in umkämpften Klassen der WEC und verwandter Serien immer wieder in den vorderen Reihen zu positionieren. Diese Konstanz über volle Renndistanzen hinweg, gepaart mit einem kühlen Kopf in kritischen Rennphasen, machte ihn zu einem gefragten Partner für Teams, die auf Erfahrung und Verlässlichkeit setzen.

In der Saison 2026 geht Riccardo Agostini erneut in der FIA WEC an den Start und bringt seine gesammelte Erfahrung aus den vorangegangenen Jahren in sein aktuelles Programm ein. Gemeinsam mit seinem Team verfolgt er das Ziel, an die stärksten Ergebnisse der Vergangenheit anzuknüpfen und sich im dichten Feld der Langstrecken-Konkurrenz erneut zu behaupten. Für die Fans und Beobachter der Szene bleibt Agostini damit auch in der kommenden Saison ein Name, den man in der Wertung der WEC im Auge behalten sollte.