Fahrer

Alexander Albon

Alexander Albon, geboren am 23. März 1996 in London, ist der Sohn des englischen Rennfahrers Nigel Albon und einer thailändischen Mutter und startet unter thailändischer Flagge. Sein allererstes Wort war Berichten zufolge “Ferrari”, inspiriert von seinem Idol Michael Schumacher. Er begann mit acht Jahren im Kartsport, gewann 2010 sowohl den CIK-FIA-Weltcup als auch die Europameisterschaft, und ist seit seiner Jugend im Kartsport eng mit George Russell befreundet.

Über die Formel Renault, die europäische Formel 3 und die GP3-Serie (2016, Vizemeister hinter Teamkollege Charles Leclerc) erreichte Albon 2018 in der Formel 2 im Finale von Abu Dhabi den dritten Platz in einem engen Dreikampf um den Titel, hinter George Russell und Lando Norris, alle drei stiegen im Jahr darauf gemeinsam in die Formel 1 auf.

2019 debütierte er für Toro Rosso, wurde noch während der Saison zu Red Bull Racing befördert und feierte 2020 mit zwei Podestplätzen (Toskana und Bahrain) als erster Thailänder überhaupt ein Formel-1-Podium. Trotzdem wurde er Ende 2020 zugunsten von Sergio Pérez zurückgestuft und bestritt 2021 als Test- und Ersatzfahrer zusätzlich die DTM. Über die schwierige Zeit sagte er später, er sei mental am Boden zerstört gewesen.

2022 kehrte er als Nachfolger von George Russell zu Williams zurück und entwickelte sich dort zur festen Stütze des Teams, das 2025 an der Seite von Carlos Sainz den fünften Platz in der Konstrukteurswertung erreichte, das beste Resultat seit Jahren. Albon ist praktizierender Buddhist, besitzt gemeinsam mit seiner Familie unter anderem zwölf Katzen, und verlobte sich im Januar 2026 mit der chinesischen Profigolferin Lily He.

Titel-Historie

Kart-Titel (2)

  • 2010 (CIK-FIA-Weltmeisterschaft)
  • 2010 (CIK-FIA-Europameisterschaft)